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Handheld Gaming PCs fressen Konsolen- und Laptop-Verkäufe auf

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Handheld Gaming PCs fressen Konsolen- und Laptop-Verkäufe auf

Der Markt für Handheld-Gaming-PCs war 2025 rund 12,9 Milliarden Dollar wert und soll bis 2035 mit einer jährlichen Wachstumsrate von 3,3 % weiterwachsen. Das sind keine Hyperwachstumszahlen, aber sie repräsentieren etwas, das die Branche vor fünf Jahren nicht erwartet hatte: eine dauerhafte dritte Hardwarekategorie zwischen Konsolen und Laptops, kein Modeerscheinung, die verblasst, sobald die Neuheit nachlässt.

Steam Deck gewinnt weiterhin, aber das Feld hat sich erweitert

Valves Steam Deck bleibt die Standardwahl der Kategorie, wobei die kombinierten Verkäufe von Steam Deck und Handheld-PCs auf etwa 6 Millionen Einheiten geschätzt werden. Als ASUS und Microsoft im Oktober 2025 den ROG Xbox Ally auf den Markt brachten – ein Windows-11-Gerät, das tief in die Xbox-Ökosystemfunktionen integriert ist – hatte es, was ein Analyst „einen guten ersten Monat" nannte, bevor die Nachfrage deutlich abkühlte. Dieses Muster ist wichtiger als die Schlagzeilen-Verkaufszahlen: Es zeigt, dass Valves Software-Ökosystem und Preispositionierung für die meisten Käufer immer noch den Plattformintegrationsvorteil von Microsoft überwiegen, zumindest vorerst.

Das Wettbewerbsfeld hat sich 2026 auf drei echte Konkurrenten eingependelt: das Steam Deck OLED, den ROG Ally X und das Lenovo Legion Go. Jeder zielt auf leicht unterschiedliche Käufer ab – Valve betont die Einfachheit von SteamOS und eine ausgereifte Softwarebibliothek, ASUS setzt auf rohe Leistung und Windows-Kompatibilität, und Lenovo differenziert sich durch abnehmbare Controller und Bildschirmgröße. Keiner hat sich entscheidend abgesetzt, was an sich bemerkenswert ist: Es bedeutet, dass der Markt Raum für mehrere tragfähige Ansätze hat, anstatt sich auf einen gewinnenden Formfaktor zu konzentrieren, anders als bei Smartphones vor einem Jahrzehnt.

Preisdruck ist die eigentliche Geschichte

Das 512-GB-Steam-Deck-OLED kostet jetzt 789 Dollar, gegenüber dem ursprünglichen Startpreis von 549 Dollar für das Steam Deck OLED – ein Sprung, der Valves Preisvorteil gegenüber Windows-basierten Konkurrenten still und leise untergraben hat. Unterdessen ist der ROG Xbox Ally 2026 durch Händlerpromotionen tatsächlich günstiger geworden, was die Lücke weiter schließt. Diese Preiskonvergenz drückt auf das, was früher das klarste Unterscheidungsmerkmal des Steam Deck war, und deshalb hält Valve angeblich einen echten Steam Deck 2 zurück, anstatt ein inkrementelles Update auf den Markt zu bringen.

Warum Valve wartet

Valve hat ausdrücklich erklärt, dass es keinen Steam-Deck-Nachfolger veröffentlichen wird, bis es mindestens 40 % bessere Leistung pro Watt liefern kann – das Unternehmen hat festgestellt, dass eine generationelle Verbesserung von 20-30 % nicht ausreicht, um ein neues Gerät zu rechtfertigen. Das ist eine bemerkenswert disziplinierte Haltung für eine Hardwarekategorie, die noch ihre Identität aufbaut, und signalisiert, dass Valve mehr Angst davor hat, bestehende Besitzer mit einem marginalen Upgrade zu enttäuschen, als in der Zwischenzeit Boden an Windows-Handhelds zu verlieren. Zu den gerüchteweise gehandelten Chip-Optionen gehören ein AMD RDNA 4/Zen 6 APU oder eine Architektur der nächsten Generation namens „Magnus", obwohl Valve angedeutet hat, dass der Nachfolger möglicherweise überhaupt kein AMD-Silizium verwendet – ein bedeutsames Signal, da AMD-Chips bisher jedes Steam Deck angetrieben haben.

Ein realistischer Zeitplan setzt einen echten Steam Deck 2 auf 2027-2028 an, angesichts typischer 18-24-monatiger Hardware-Entwicklungszyklen vom Vertrag bis zur Produktion – das bedeutet, dass die aktuelle Generation von Handhelds, so unvollkommen sie auch ist, für mindestens weitere ein bis zwei Jahre die Standardoption bleiben wird.

Was das bedeutet, wenn Sie kaufen

Wenn Sie heute einen Handheld-Gaming-PC wählen, kaufen Sie für das Software-Ökosystem, das Sie tatsächlich nutzen, nicht für das Datenblatt – SteamOS versus Windows ist ein größerer Unterschied im Alltag als die bescheidenen Leistungslücken zwischen aktuellen Chips. Wenn Sie Xbox Game Pass nutzen, machen die verbesserten Rabatte des ROG Ally ihn zu einem vertretbareren Kauf als beim Start. Wenn Sie entscheiden, ob Sie auf das Steam Deck 2 warten sollen, deuten Valves eigene öffentliche Aussagen darauf hin, dass Sie mindestens 12-18 Monate haben, bevor ein echter Nachfolger eintrifft, sodass der Kauf aktueller Hardware jetzt kein Fehler ist – sie wird einfach nicht schnell durch einen Generationssprung veraltet, von dem Valve selbst sagt, dass er noch nicht bereit ist.

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