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Uber lobbyiert gegen ein D.C.-Gesetz zu fahrerlosen Autos, das dem eigenen Robotaxi-Partner Waymo helfen würde

TechCrunch
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Uber lobbyiert gegen ein D.C.-Gesetz zu fahrerlosen Autos, das dem eigenen Robotaxi-Partner Waymo helfen würde

Uber betreibt aktiv Lobbyarbeit gegen ein vorgeschlagenes Washington D.C.-Gesetz, das vollständig fahrerlose Tests und kommerziellen Robotaxi-Betrieb erlauben würde, wie ein Bericht von TechCrunch zeigt. Das Gesetz würde von den Betreibern verlangen, eine Haftpflichtversicherung in Höhe von 5 Millionen Dollar abzuschließen und eine Steuer von 0,15 Dollar pro Meile zu zahlen, wobei die Einnahmen in den öffentlichen Nahverkehr und die Arbeitskräfteentwicklung für entlassene Fahrer fließen würden. Eine Anhörung im Stadtrat zu dem Gesetz ist für Montag, den 14. Juli, angesetzt.

Ein Hybridmodell, das menschliche Fahrer auf der Plattform behält

Statt autonome Fahrzeuge rundweg abzulehnen, drängt Uber die D.C.-Gesetzgeber zu dem, was das Unternehmen ein „Hybridmodell“ nennt – eine Regulierung, die Robotaxi-Betreiber verpflichten würde, auch menschlich gesteuerte Fahrten auf derselben Plattform verfügbar zu halten. Ubers Politikchef stellte dies als eine Frage der Verbraucherwahl dar: „Hybridmodell bedeutet, dass Verbraucher Zugang zu beidem haben sollten“, anstatt eines Marktes, in dem vollständig autonome Flotten unabhängig von menschlichen Fahrern operieren können.

Das Unternehmen verweist auf interne Daten, wonach ein einzelnes autonomes Fahrzeug rund vier menschliche Fahrer verdrängt – eine Zahl, die Uber nutzt, um zu argumentieren, dass die uneingeschränkte Expansion fahrerloser Fahrzeuge die Lebensgrundlage der Fahrer schneller bedroht, als Nahverkehrs- und Arbeitskräfteförderung ausgleichen könnte.

Warum dies Uber in Gegensatz zu Waymo bringt

Die Lobbyposition ist bemerkenswert, weil Uber gleichzeitig einer der größten finanziellen Unterstützer der Branche für autonome Fahrzeuge ist – das Unternehmen hat sich mit rund 10 Milliarden Dollar als Eigenkapitalinvestor und potenzieller Kunde bei rund 30 AV-Partnern engagiert, darunter Waymo selbst in mehreren US-Märkten. Waymo führt derzeit mehr als 500.000 bezahlte Fahrten pro Woche in 11 Städten durch.

Der Zeitpunkt verschärft die Spannungen: Uber und Waymo haben ihre Ride-Hailing-Partnerschaft in Phoenix im Mai 2026 stillschweigend beendet, wobei Waymo diesen Markt direkt über seine eigene App bedient. Die Unternehmen arbeiten weiterhin in Städten wie Atlanta und Austin zusammen, aber Uber hat sich stetig von der Abhängigkeit von einem einzelnen AV-Partner diversifiziert, darunter der Vorstoß, eine Flotte von 35.000 Fahrzeugen mit Nuros Fahrsystem auf Lucid-Fahrzeugen einzusetzen, beginnend in der San Francisco Bay Area später in diesem Jahr.

Die Frage des Regulatory Capture

Kritiker von Ubers Position beschreiben die doppelte Strategie – stark in AV-Technologie zu investieren, während man für Regeln lobbyiert, die einschränken, wie Konkurrenten sie einsetzen können – als eine Form von Regulatory Capture: politischen Einfluss nutzen, um Ubers bestehendes Fahrernetz-Geschäftsmodell zu schützen, auch während das Unternehmen auf eine autonome Zukunft zu seinen eigenen Bedingungen und nach seinem eigenen Zeitplan hinarbeitet.

Der Ausgang des D.C.-Gesetzes wird auch außerhalb des Bezirks genau beobachtet werden. Da immer mehr US-Städte ähnliche Gesetze für fahrerlose Fahrzeuge erwägen, wird sich der Streit darüber, ob Robotaxi-Betreiber auch menschlich gesteuerte Optionen vorhalten müssen, wahrscheinlich in Parlamenten und Stadträten im ganzen Land wiederholen – wobei Uber als eine der lautstärksten Stimmen auftritt, die für eine gemischte Flottenanforderung plädieren, anstatt für einen offenen Wettbewerb fahrerloser Fahrzeuge.

Originally reported by TechCrunch. Read the original article for additional details.

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