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Spotify überschreitet 300 Millionen Premium-Abonnenten und kehrt im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurück

Spotify Newsroom
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Spotify überschreitet 300 Millionen Premium-Abonnenten und kehrt im zweiten Quartal in die Gewinnzone zurück

Spotify hat am Dienstag die Ergebnisse für das zweite Quartal 2026 veröffentlicht und dabei erstmals die Marke von 300 Millionen Premium-Abonnenten überschritten – ein Meilenstein, den bislang kein anderer Audio-Streaming-Dienst erreicht hat. Der Umsatz stieg auf 4,78 Milliarden Euro, ein Plus von 14 Prozent im Jahresvergleich und damit grob im Einklang mit den eigenen Prognosen des Unternehmens. Der Nettogewinn drehte auf 545 Millionen Euro, gegenüber einem Verlust von 86 Millionen Euro im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

Abonnentenwachstum übertrifft Prognosen

Die Zahl der Premium-Abonnenten wuchs im Quartal um 7 Millionen auf 300 Millionen und übertraf damit Spotifys eigene Prognosen. Die monatlich aktiven Nutzer insgesamt, einschließlich des kostenlosen werbefinanzierten Tarifs, erreichten 777 Millionen. Das Betriebsergebnis lag bei 655 Millionen Euro, während die Bruttomarge mit 33,4 Prozent ein Allzeithoch erreichte – beides über den eigenen Prognosen des Unternehmens.

Der AI-Deal, der die Quartalszahlen überschattet

Die Kennzahl, die Spotifys Aktie in diesem Quartal am stärksten bewegte, stammte gar nicht aus dem Dienstagsbericht – sondern aus einer Ankündigung vom Mai über einen AI-Lizenzierungsdeal mit der Universal Music Group, der die Spotify-Aktie in einer einzigen Handelssitzung um 13 Prozent nach oben trieb. Dieser Deal ermöglicht es Premium-Abonnenten, AI-gestützte Cover und Remixe von Tracks als kostenpflichtiges Add-on zu erstellen, wobei teilnehmende Künstler am Erlös beteiligt werden. Universal erklärte, eine kritische Masse an Künstlern werde einsteigen, und verwies auf Verbraucherforschung, die Interesse an AI-Remix- und Personalisierungstools belegt – der tatsächliche Umsatzbeitrag der UMG-Partnerschaft ist in Spotifys veröffentlichten Zahlen jedoch noch nicht aufgetaucht.

Neue Produktwetten: Reserved und Personal Podcasts

Spotify nutzte das Quartal zudem, um zwei neue Funktionen einzuführen, die darauf abzielen, das Engagement der Abonnenten zu vertiefen, statt schlicht die Nutzerzahl zu erhöhen. Reserved, in den USA gestartet, verschafft den treuesten Fans eines Künstlers frühzeitigen Zugang zu Konzerttickets – ein direkter Vorstoß in den Live-Events-Markt, den Plattformen wie Ticketmaster bislang dominiert haben. Personal Podcasts ermöglicht es Nutzern, personalisierte, AI-gestützte Audio-Episoden zu generieren – ein Experiment mit AI-nativem Content, das über Music-Streaming hinaus in die On-Demand-Audio-Generierung reicht.

Was das für den Streaming-Markt bedeutet

Spotifys Rückkehr zur nachhaltigen Profitabilität fällt in eine Zeit, in der das Unternehmen einen schmalen Pfad zwischen dem Wettbewerb von Apple Music und Amazon Music auf der einen und steigenden Pro-Stream-Royalty-Forderungen der Labels auf der anderen Seite navigiert. Der Meilenstein von 300 Millionen Abonnenten, kombiniert mit der Margenausweitung, legt nahe, dass Spotifys Preiserhöhungen und Monetarisierungsmaßnahmen im werbefinanzierten Tarif greifen, ohne das Abonnentenwachstum spürbar zu bremsen. Ob das UMG-AI-Remix-Produkt sich in nennenswerte Zusatzerlöse ummünzen lässt, wird einer der meistbeobachteten Aspekte sein, die in Richtung drittes Quartal weiterverfolgt werden. Wie von Variety berichtet und durch Spotifys offiziellen Q2-2026-Earnings-Release bestätigt.

Originally reported by Spotify Newsroom. Read the original article for additional details.

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