ShinyHunters beansprucht Diebstahl von 284 Millionen Patientendaten bei McKesson per Vishing

McKesson, einer der größten Pharmadistributoren der USA, hat am 28. August 2026 einen schwerwiegenden Cyberangriff offengelegt. Die Erpressergruppe ShinyHunters behauptet, über einen Vishing-Angriff 284 Millionen Patientendatensätze gestohlen zu haben. Das Unternehmen reichte noch am selben Tag ein 8-K-Formular bei der SEC ein.
Ablauf des Angriffs
ShinyHunters erklärte BleepingComputer, dass die Angreifer Mitarbeiter per Voice-Phishing täuschten, um deren Okta-SSO-Zugangsdaten zu erhalten. Damit gelangten sie in die Salesforce- und Snowflake-Umgebungen des Unternehmens. Zwischen dem 21. und 25. August sollen rund 1 Terabyte Daten exfiltriert worden sein.
Was gestohlen wurde
Laut ShinyHunters umfassen die gestohlenen Daten Namen, Adressen, Sozialversicherungsnummern, Diagnosen, Medikamente, Palliativpflegedaten und Todesursachen. Die 284 Millionen beziehen sich auf rohe Datenzeilen, nicht zwingend auf eindeutige Personen.
Die Lösegeldforderung
Die Gruppe forderte 55,2 Millionen Dollar innerhalb von 72 Stunden. McKesson antwortete nicht und verhandelte nicht.
Bedeutung des Vorfalls
Sollten die Behauptungen stimmen, wäre dies eine der größten Datenpannen im US-Gesundheitswesen überhaupt. McKesson beliefert Zehntausende Apotheken, Krankenhäuser und Kliniken im ganzen Land — Patienten jedes Anbieters, der McKesson-Systeme nutzt, könnten betroffen sein.
Basierend auf Berichten von BleepingComputer und CyberInsider über das SEC-8-K-Filing und direkten Kontakt mit ShinyHunters.
Ursprünglich berichtet von BleepingComputer. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.
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