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PEEP-Toolkit verwandelt Chrome und Edge in Hintertüren für OS-Befehle

The Hacker News
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PEEP-Toolkit verwandelt Chrome und Edge in Hintertüren für OS-Befehle

Sicherheitsforscher von SOCRadar haben am 7. September ein ausgeklügeltes Post-Exploitation-Toolkit namens PEEP enthüllt, das Google Chrome und Microsoft Edge in persistente Backdoors verwandelt, die Betriebssystembefehle aus dem Inneren des Browserprozesses heraus ausführen können. Die Malware tarnt sich als Browser-Erweiterung namens «Smart Bookmarks» und setzt voraus, dass der Angreifer bereits administrativen oder Code-Ausführungszugriff auf das System des Opfers hat.

Nach der Installation injiziert PEEP eine bösartige Erweiterung in Browserprofile, indem es Chromiums Secure-Preferences-Integritätsdateien fälscht. Es setzt PowerShell-Skripte und die Windows-Gruppenrichtlinie ExtensionInstallForcelist ein, um sicherzustellen, dass die Erweiterung bei jedem Browserstart geladen wird.

Da PEEP vollständig im signierten Chrome- oder Edge-Prozess läuft, wird es von signaturbasierten Endpoint-Detection-Systemen weitgehend ignoriert. Das Toolkit ermöglicht es Angreifern, Browserverlauf, aktive Tab-Inhalte und Sitzungs-Cookies zu extrahieren, beliebige Befehle auf dem Betriebssystem auszuführen, Webseiteninhalt in Echtzeit zu manipulieren sowie Dateien und Prozesse zu verwalten.

Die Command-and-Control-Kommunikation läuft über HTTP im Klartext und pollt die Angreifer-Server alle 30 Sekunden. Chinesischsprachige Zeichenketten im Code deuten auf chinesischsprachige Autoren hin, obwohl SOCRadar PEEP keiner bekannten Bedrohungsgruppe zuschrieb. Bisher wurde keine CVE vergeben und weder Google noch Microsoft haben spezifische Hinweise zu PEEP herausgegeben.

Erstberichterstattung durch The Hacker News, basierend auf SOCRadar-Forschung vom 7. September 2026.

Ursprünglich berichtet von The Hacker News. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.

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