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Nvidia, Microsoft, Meta und OpenAI fordern Kongress auf, Open-Weight-KI nicht zu beschränken

Business Insider
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Nvidia, Microsoft, Meta und OpenAI fordern Kongress auf, Open-Weight-KI nicht zu beschränken

Nvidia-CEO Jensen Huang nutzte seinen ersten Beitrag auf X, um auf einen Brief aufmerksam zu machen, der von mehr als zwei Dutzend Technologieunternehmen und -organisationen unterzeichnet wurde. Darin fordern sie die US-Gesetzgeber auf, Open-Weight-KI-Modelle nicht zu beschränken. Die Unterzeichner – darunter Nvidia, Microsoft, Meta, Mistral, Palantir, Dell, Mozilla und die Linux Foundation – argumentieren, dass offene Modelle die Sicherheit und Cybersicherheit stärken, Innovationen beschleunigen und die nationale Souveränität über die KI-Infrastruktur ermöglichen.

„KI wird jede Branche verändern, jedes Unternehmen antreiben und von jedem Land gebaut werden", schrieb Huang. „Offene Modelle stärken Sicherheit und Cybersicherheit, beschleunigen Innovation und Diffusion und ermöglichen Souveränität."

Der Zeitpunkt ist kein Zufall

Der Brief kommt zu einem Zeitpunkt, an dem hochrangige Beamte der Trump-Administration signalisiert haben, möglicherweise gegen Moonshot AI vorzugehen – das chinesische Labor hinter Kimi K3, das derzeit als das weltweit leistungsfähigste Open-Weight-KI-Modell gilt. Die Unterzeichner formulieren die Tragweite explizit: „Unsere KI-Führungsrolle wird nicht an einem einzigen Frontier-KI-Modell gemessen, sondern daran, ob die USA ein starkes, offenes Ökosystem aufbauen, das sich in jeden Sektor ausbreitet."

Der Brief nennt Moonshot nicht direkt, aber seine Autoren ziehen eine historische Parallele zur Transformation des Computing durch Open-Source-Software in den 1980er-Jahren: „Open Source senkte nicht nur die Kosten von Software; es schuf eine gemeinsame Wissensbasis, auf der Generationen amerikanischer Ingenieure und Unternehmer ihre institutionelle Souveränität aufbauten."

Wer unterzeichnete – und wer zunächst nicht

Als der Brief erstmals veröffentlicht wurde, fehlten OpenAI und Anthropic – allgemein als die beiden führenden Frontier-KI-Labs angesehen – auffälligerweise. OpenAI fügte seinen Namen bis Freitagabend hinzu. CEO Sam Altman schrieb auf X, er sei „froh, die Unterstützung für Open-Weight-Modelle zu sehen: Ich möchte, dass die USA sowohl bei Open-Source- als auch bei proprietären Modellen in der KI gewinnen."

Google hat den Brief nicht offiziell unterzeichnet, obwohl CEO Sundar Pichai am folgenden Tag auf X seine Unterstützung ausdrückte: „Sehr gerne unterstütze ich dies im Namen von Google." Auch Elon Musk befürwortete die Botschaft, obwohl SpaceXAI nicht unter den Unterzeichnern aufgeführt ist. Damit bleibt Anthropic das einzige große US-Frontier-KI-Labor, das den Brief noch nicht unterstützt.

Warum Open-Weight-Modelle für das Geschäft der Unterzeichner wichtig sind

Der wettbewerbliche Hintergrund ist direkt: China dominiert die Entwicklung von Open-Weight-KI-Modellen, obwohl die USA historisch in Open-Source-Software führend waren. Nvidias Nemotron gehört zu den größten in den USA gebauten Open-Weight-Modellen, aber seine Leistung bleibt hinter Konkurrenten wie Kimi K3 zurück. Unternehmen, deren Geschäft davon abhängt, dass Kunden Modelle auf ihrer eigenen Infrastruktur ausführen – Chip-Hersteller, Cloud-Anbieter und Enterprise-Software-Anbieter unter den Unterzeichnern – haben ein direktes kommerzielles Interesse an einem offenen Ökosystem, das nicht durch staatliche Maßnahmen gegen ausländische Wettbewerber eingeschränkt wird.

Was als Nächstes kommt

Der Brief spezifiziert nicht, auf welche Gesetzes- oder Regulierungsmaßnahmen er reagiert, aber sein Zeitpunkt deutet auf einen Versuch hin, die politische Debatte zu beeinflussen, bevor die Administration Maßnahmen ergreift, die ausländische KI-Modelle einschränken könnten – etwa Exportkontrollen, Beschaffungsverbote oder App-Store-Beschränkungen ähnlich denen gegen TikTok. Ob der Brief die Kalkulation der Administration in Bezug auf Moonshot AI und andere chinesische Open-Weight-Entwickler ändert, bleibt abzuwarten, wie Business Insider zuerst berichtete.

Originally reported by Business Insider. Read the original article for additional details.

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