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NASA gibt SpaceX weitere 946 Millionen Dollar, während Boeings Starliner für Besatzungen weiter am Boden bleibt

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NASA gibt SpaceX weitere 946 Millionen Dollar, während Boeings Starliner für Besatzungen weiter am Boden bleibt

Die NASA gewährte SpaceX am 18. September eine Vertragsänderung über 946 Millionen Dollar für drei zusätzliche bemannte Missionen zur Internationalen Raumstation und verlängerte damit die Commercial Crew Transportation Capability (CCtCap)-Vereinbarung des Unternehmens bis 2030. Die neuen Missionen — Crew-15, Crew-16 und Crew-17 — erhöhen die Gesamtzahl der SpaceX-Missionen unter dem Vertrag auf 17 und den Gesamtwert der Vereinbarung auf 5,92 Milliarden Dollar.

Was das Geld tatsächlich abdeckt

Die Vergabe ist nicht nur eine Startgebühr. Sie deckt Bodenabfertigung, Start, Orbitalbetrieb sowie Rückkehr und Bergung für jede Mission ab, plus Frachttransport neben der Besatzung und — bemerkenswert — SpaceX' Dragon-Kapsel als Notrettungsboot für die Besatzung während des Andockens an der Station. Die Einsatzbereitschaft für die neuen Missionen ist für 2027 und 2028 geplant.

Der Subtext: Boeing fliegt immer noch nicht

Die NASA hat die erweiterte SpaceX-Vergabe öffentlich als Teil einer "Zwei-Anbieter-Strategie" dargestellt, die verhindern soll, dass ein einzelner technischer Ausfall den US-Zugang zur ISS blockiert. In der Praxis ist diese Zwei-Anbieter-Strategie seit über zwei Jahren theoretisch. Boeings Starliner absolvierte 2024 seinen einzigen bemannten Testflug, und der verlief nicht gut: Probleme mit dem Antriebssystem ließen die Astronauten Butch Wilmore und Suni Williams mehr als neun Monate lang auf der Station gestrandet zurück.

Boeings aktueller CCtCap-Vertrag deckt nur vier operative Missionen ab, verglichen mit 17 bei SpaceX nach dieser Änderung — ein Verhältnis, das die tatsächliche Abhängigkeit der NASA von jedem Anbieter widerspiegelt.

Warum Redundanz trotz Ungleichgewicht weiterhin wichtig ist

Für SpaceX ist die Vertragsverlängerung ein vorhersehbarer, margenstarker Einnahmestrom für den Rest des Jahrzehnts. Die eigentliche Zahl, die es künftig zu beobachten gilt, ist nicht der Dollarbetrag — sondern ob der unbemannte Frachtflug der Starliner in den kommenden Monaten gut genug verläuft, um Boeing wieder auf einen glaubwürdigen Weg zur gemeinsamen Besatzungsrotation zu bringen, die sich die NASA wünscht.

Ursprünglich berichtet von NASA. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.

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