Mistral AI sammelt 3 Milliarden Euro in Europas größter Tech-Finanzierungsrunde

Das Pariser KI-Startup Mistral hat 3 Milliarden Euro (3,5 Milliarden Dollar) in einer von Samsung angeführten Series-D-Runde eingesammelt und erreicht damit eine Bewertung von 21 Milliarden Euro — ein neuer Rekord für die größte Eigenkapitalfinanzierung eines europäischen Technologieunternehmens.
Europas größte Tech-Finanzierungsrunde
Die Transaktion verdoppelt annähernd Mistrals Bewertung von 11,7 Milliarden Euro aus der Vorrunde vor einem Jahr. Samsung führte die Runde gemeinsam mit dem Scaleup Europe Fund (verwaltet von EQT) und PSG Equity an.
Zu den neuen Investoren zählen Advent International, BlackRock-verwaltete Fonds und das Großherzogtum Luxemburg — ein bemerkenswertes Bekenntnis auf staatlicher Ebene. Bestehende Investoren wie a16z, ASML, General Catalyst, Lightspeed, NVIDIA und Salesforce Ventures beteiligten sich ebenfalls.
Mistrals Pläne für das Kapital
CEO Arthur Mensch erklärte, das Kapital werde Forschung, Produkte und Infrastruktur beschleunigen. Konkret plant Mistral den Bau seines ersten eigenen Rechenzentrums in Frankreich sowie Expansionen in den Nahen Osten, nach Asien und Nordamerika.
Mistral hebt sich durch Open-Weight-Modelle ab, die Organisationen vollständig in ihrer eigenen Umgebung betreiben können — ein entscheidender Vorteil für Unternehmen und Regierungen, die sensitive Daten nicht über US-amerikanische Cloud-Anbieter leiten wollen.
Kontext und Implikationen
Die Runde fällt in eine Zeit, in der europäische Institutionen KI-Infrastruktur zunehmend als Souveränitätsfrage behandeln. Luxemburgs Beteiligung neben Samsung und BlackRock signalisiert strategische Wetten auf Nicht-US-KI, bevor das Fenster sich schließt.
Ursprünglich berichtet von TechXplore. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.
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