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DoorDash startet eigenen Drohnen-Lieferdienst nach Erhalt der FAA Part 135 Zertifizierung

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DoorDash startet eigenen Drohnen-Lieferdienst nach Erhalt der FAA Part 135 Zertifizierung

DoorDash hat DoorDash Air gestartet, das eigene interne Drohnen-Lieferprogramm, nachdem es die FAA Part 135 Zertifizierung als Luftfahrtunternehmen erhalten hat – und ist damit erst der achte Drohnenbetreiber in den USA, der diesen Status erreicht.

Das Part 135 Zertifikat, ausgestellt von der Federal Aviation Administration, ist dieselbe kommerzielle Fluggesellschafts-Dienstleister-Kennzeichnung, die Fluglinien und Charterbetreiber besitzen. Für Drohnenunternehmen erfordert es das Bestehen einer strengen fünfteiligen Bewertung, die Flugtüchtigkeit, Wartungsprogramme, Personalschulung und Sicherheitsverfahren umfasst. DoorDash ist nun berechtigt, kommerziell zu operieren und in großem Maßstab außerhalb der direkten Sichtweite zu fliegen, ohne einen Drittanbieter als Vermittler zu benötigen.

Komplett intern entwickelt

DoorDash Air wurde von DoorDash Labs entwickelt, der Robotik- und Autonomie-Abteilung des Unternehmens – demselben Team, das hinter Dot steckt, dem rollenden Bodenlieferroboter. Das Luftfahrzeug ist amerikanisch designt und hergestellt, der Großteil der Komponenten stammt aus den USA – ein bemerkenswerter Kontrast zu konkurrierenden Drohnen-Lieferprogrammen, die Hardware aus dem Ausland beziehen.

„Wir wollen, dass Drohnenlieferungen für jeden Händler, überall funktionieren. Wir bauen den gesamten Stack“, sagte Harrison Shih, Leiter von DoorDash Air.

Ziel: Die Lücke bei Lieferungen mittlerer Reichweite

DoorDashs Drohnenprogramm zielt speziell auf Lieferungen von 3 bis 5 Meilen ab – eine Entfernung, die 2025 mehr als 20 % des Bestellvolumens von DoorDash ausmachte und auf dem Boden nur schwer schnell zu bedienen ist. An Pilotstandorten verzeichnete DoorDash Air ein Wachstum des Bestellvolumens von rund 30 %. Die durchschnittlichen Lieferzeiten während der Pilotphase 2025 betrugen etwa 25 Minuten.

Die Drohnen integrieren sich in den bestehenden Marktplatz von DoorDash und arbeiten neben den Fahrern (Dashers), Dot-Robotern und autonomen Fahrzeugpartnern in dem, was das Unternehmen als multimodales Liefernetzwerk bezeichnet. Händler benötigen keine separate Infrastruktur – Bestellungen, die über die Standard-DoorDash-App aufgegeben werden, können zur schnellsten verfügbaren Liefermethode geleitet werden.

Wettbewerb mit Wing und Prime Air

DoorDash betritt einen Drohnenliefermarkt, den Alphabets Wing und Amazons Prime Air seit Jahren entwickeln. Beide besitzen bereits die FAA Part 135 Zertifizierung und betreiben aktive kommerzielle Abläufe. DoorDashs Vorteil ist das bestehende Händlernetz von über 700.000 Unternehmen – die Drohnenlieferung muss die Nachfrage nicht von Grund auf aufbauen.

Das Unternehmen hat noch keine konkreten Städte für den Kundenstart bekannt gegeben, weitere Details werden im Laufe des Jahres erwartet. Wie von der offiziellen Pressestelle von DoorDash berichtet, wird das Programm schrittweise ausgebaut, während das Unternehmen seine Flugzeugflotte und Logistikinfrastruktur skaliert.

Originally reported by DoorDash. Read the original article for additional details.

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