Cisco bestätigt aktive Ausnutzung der kritischen FMC-Schwachstelle CVE-2026-20079

Cisco bestätigte am Mittwoch, dass eine Authentifizierungsumgehungs-Schwachstelle mit höchstem Schweregrad, bekannt als CVE-2026-20079, in der Secure Firewall Management Center (FMC)-Software aktiv in Angriffen ausgenutzt wird — Monate nachdem die Schwachstelle im März erstmals offengelegt und gepatcht wurde.
Die Schwachstelle hat einen perfekten CVSS-Score von 10,0 und ermöglicht es nicht authentifizierten Angreifern aus der Ferne, die Authentifizierung vollständig zu umgehen und Skripte sowie Befehle mit Root-Rechten auf anfälligen Geräten auszuführen. Der Fehler entsteht durch einen fehlerhaften Systemprozess beim Bootvorgang; zur Ausnutzung genügen speziell präparierte HTTP-Anfragen an die Web-Oberfläche des Geräts.
CISA ordnet Patch bis zum 12. September an
Die CISA hat CVE-2026-20079 am Mittwoch in ihren KEV-Katalog (Known Exploited Vulnerabilities) aufgenommen und alle zivilen Bundesbehörden angewiesen, anfällige Systeme bis zum 12. September 2026 zu sichern.
Das PSIRT von Cisco gab an, von der aktiven Ausnutzung erst im August erfahren zu haben, obwohl Kompromittierungsindikatoren aus einer Juli-Aktualisierung darauf hindeuten, dass Angriffe möglicherweise schon ab dem 23. Juli stattgefunden haben.
Keine Workarounds — Update erforderlich
Cisco gibt an, dass keine Workarounds verfügbar sind; Administratoren müssen auf die neueste Secure FMC-Softwareversion upgraden. Das Einspielen des Hotfixes verhindert künftige Angriffe, saniert aber keine bereits kompromittierten Geräte. Ursprünglicher Bericht von BleepingComputer.
Ursprünglich berichtet von BleepingComputer. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.
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