Angreifer nutzen kritische Langflow-Schwachstelle, um OpenAI- und AWS-Zugangsdaten zu stehlen

Angreifer nutzen aktiv eine kritische Remote-Code-Execution-Schwachstelle in Langflow aus, der Open-Source-Python-Plattform zum Erstellen von KI-Anwendungen und Agenten, um systematisch OpenAI-API-Schlüssel, AWS-Zugangsdaten und administrative Geheimnisse von anfälligen Instanzen abzugreifen. Das Bedrohungsanalyse-Unternehmen VulnCheck erklärte, das beobachtete Angriffsvolumen sei von 50 Versuchen an einem Wochenende auf 360 in dieser Woche gestiegen.
Die als CVE-2026-0768 verfolgte Schwachstelle befindet sich im Code-Validator des benutzerdefinierten Komponenten-Editors von Langflow und erlaubt nicht authentifizierten Angreifern die Ausführung beliebigen Python-Codes mit Root-Rechten. Sie wurde im Januar offengelegt und betrifft Versionen 1.4.2 und früher; ein Fix ist in Version 1.11.6 verfügbar.
Angreifer suchen gezielt nach KI-Infrastruktur-Zugangsdaten
Laut Caitlin Condon, leitende Forscherin bei VulnCheck, fragen die Angreiferanfragen systematisch Umgebungsvariablen wie LANGFLOW_SUPERUSER, OPENAI_API*, AWS_ACCESS* und AWS_SECRET* ab. Das ist kein opportunistisches Scannen, sondern ein gezielt darauf zugeschnittenes Vorgehen, was eine Langflow-Bereitstellung wahrscheinlich enthält.
Was zu tun ist
Langflow-Bereitstellungen, die noch auf Version 1.4.2 oder früher laufen, sollten umgehend auf Version 1.11.6 aktualisiert werden.
Ursprünglich berichtet von BleepingComputer. Lesen Sie den Originalartikel für weitere Details.
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