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Android 17 kommt mit schwebenden Bubbles und Gemini-Intelligenz auf Pixel-Geräte

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Android 17 kommt mit schwebenden Bubbles und Gemini-Intelligenz auf Pixel-Geräte

Google hat Android 17 am 16. Juni 2026 veröffentlicht und beginnt die Auslieferung auf Pixel 6 und neueren Geräten; andere berechtigte Android-Geräte werden im Laufe des Jahres folgen. Das Update – mit dem internen Codenamen „Cinnamon Bun" – ist die bisher KI-fokussierteste Android-Version und bietet native Unterstützung für KI-Agenten, ein neues Multitasking-System und eine Reihe von Sicherheitsverbesserungen.

Multitasking wird mit schwebenden Fenstern neu aufgelegt

Die Hauptfunktion sind App-Bubbles: Jede App kann nun in ein schwebendes Fenster verwandelt werden, das über allem schwebt, was auf dem Bildschirm angezeigt wird. Auf größeren Bildschirmen wie Tablets und Foldables können Nutzer über eine dedizierte "Bubble Bar" mehrere schwebende Apps gleichzeitig organisieren und zwischen ihnen wechseln. Das ist eine deutliche Abkehr von Androids traditionellem Split-Screen-Multitasking und ähnelt eher den Fenstersystemen von Desktop-Betriebssystemen.

Foldables erhalten eine zusätzliche Gaming-spezifische Verbesserung: einen 50/50-Split-Screen-Modus, der das Spiel auf einer Hälfte und dynamische Gamepad-artige Steuerelemente auf der anderen Hälfte anzeigt, sowie native Unterstützung für das Neubelegen von Tasten physischer Controller.

Android wird zur KI-Agenten-Plattform

Android 17 erweitert AppFunctions – das System, mit dem Apps ihre Funktionen für andere Apps verfügbar machen können – um Android MCP (Model Context Protocol) zu unterstützen. Dies ermöglicht KI-Assistenten wie Google Gemini, direkt Aktionen innerhalb von Apps im Namen von Nutzern auszulösen und macht Android so zu einer Plattform für KI-Agenten, nicht nur zu einem Host-Betriebssystem für einzelne Anwendungen.

Ausgewählte fortschrittliche Geräte werden laut der Ankündigung im Google Blog später in diesem Sommer Gemini Intelligence erhalten – eine tiefere KI-Integrationsebene.

Sicherheits- und Datenschutz-Upgrades

Das Update verschärft die Datenschutzkontrollen erheblich. Nutzer können nun temporären, einmaligen Zugriff auf genaue Standortdaten gewähren und nur bestimmte Kontakte mit einer App teilen, anstatt die gesamte Kontaktliste. Die Find Hub-Funktion wurde verbessert und ermöglicht nun das biometrische Sperren eines verlorenen Geräts – eine sicherere Fernsperre als eine PIN allein. Nicht-Barrierefreiheits-Apps verlieren außerdem den Zugriff auf die Accessibility Service APIs von Android, wodurch ein langjähriger Vektor für Spyware und Stalkerware geschlossen wird.

Leistung und Tools für Content-Ersteller

Android 17 führt neue App-Speichergrenzen ein, die die Akkulaufzeit und die Reaktionsfähigkeit des Geräts verbessern sollen, zusammen mit einer neuen Screen Reactions-Funktion, mit der Nutzer gleichzeitig die Frontkamera und den Bildschirm aufnehmen können – ein Tool, das eindeutig auf Reaction-Video-Ersteller und Live-Streamer abzielt.

Der stabile Rollout begann am 16. Juni auf Pixel. Andere Android-Hersteller werden ihre Versionen des Updates voraussichtlich im Laufe des restlichen Jahres 2026 ausliefern.

Originally reported by Google Blog. Read the original article for additional details.

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