Lagerrobotik wird flexibler, aber Humanoide müssen ihre Wirtschaftlichkeit noch beweisen

Lagerautomatisierung besteht längst nicht mehr nur aus Förderbändern und festen Roboterarmen. Der Markt umfasst heute AMRs, Goods-to-Person-Systeme, Computer Vision und erste Humanoid-Piloten.
Ökonomisch stehen diese Technologien aber nicht auf derselben Stufe. Vieles in der Lagerrobotik ist bereits praktisch und belastbar, während Humanoide ihre Zuverlässigkeit, Wartbarkeit, Sicherheit und Amortisation erst noch beweisen müssen.
Die eigentliche Konkurrenz ist außerdem nicht nur Mensch gegen Maschine. Humanoide treten auch gegen spezialisierte Automatisierung an, die heute schon funktioniert und oft günstiger ist.
Kurzfristig könnten Humanoide vor allem in Ausnahmefällen und variablen Aufgaben sinnvoll sein, nicht als pauschaler Ersatz anderer Systeme. In der Logistik entscheidet am Ende die Betriebsökonomie.